Vom Ezime Guesthouse führt ein schöner ruhiger Fußweg. in ca. 10 Minuten zum Meer. Sehr bald sieht man schon am Horizont den weißen Sand, hört man das Meer rauschen. Doch zuvor geht es noch an einem Fischerdorf und an der kleinen Lagune vorbei. Diese Lagune wird vermutlich bald viel größer werden.

Das alte Grabkreuz aus Zeiten der Missionierung leitet Sie zum endlosen Strand.


Der wilde Atlantik schwappt in den letzten Jahren immer öfter über die kleinen Dünen ins Hinterland. Er hat schon viele Häuser in Strandnähe begraben und die Kokospalmen zum Sterben verurteilt.

The beach gallery


Weiter westlich sieht man dann schon die Reste der ehemaligen britischen Kolonialverwaltung (Ada hatte sogar zeitweise den besonderen Status „Kronkolonie“). Viele der stattlichen Gebäude aus dieser Zeit sind schon dem Meer zum Opfer gefallen oder längst aufgegeben worden: Die Schule, die Polizeistation mit Gefängnis, ...

Das Meer setzt sein Zerstörungswerk gnadenlos fort.



Es hat auch den alten „Friedhof der Europäer“ schon weitgehend zu sich genommen. Ein stolzes Grabkreuz von Unbekannt trotzt ihm noch, die meisten anderen Gräber sind schon verschwunden. Die Leute von Ada Foah sagen ungerührt: Da wo die Europäer hergekommen sind, gehen sie wieder zurück.



Die stolze Presbyterianische Kirche von 1919, ein bisschen weiter ins Hinterland gebaut, steht noch unbeeindruckt. Auch sie ist ernsthaft gefährdet. Ein paar Schritte weiter führt die hier geteerte Straße an den nach der Unabhängigkeit Ghanas erbauten Gebäuden der District Assembly von Ada vorbei. Sie ist aber schon großenteils unpassierbar.
Droht der Assembly Hall das gleiche Schicksal wie den Kolonialbauten der Briten?


Der Rückweg führt am endlosen, traumhaften (allerdings leider häufig durch Plastikabfall aus dem Meer verschmutzten) Strand zurück.
Seit kurzem wird allerdings der Strand regelmäßig durch die Gemeindeverwaltung von Ada Foah gesäubert.


Es geht vorbei an den großen Pirogen der Fischerdörfer, an den Fischern, die vielleicht gerade gemeinsam das große Netz einziehen und den Fang verteilen.
Am Fischerdorf vorbei geht es dann sehr schnell wieder zur "Roman Junction" und zum Ezime Guesthouse, es sei denn, man nimmt unterwegs noch in einer der Beerbars am Weg eine kleine Erfrischung zu sich.